Multinormalverteilung verletzt bei Strukturgleichung

Erstellung und Schätzung von Strukturgleichungsmodellen mit SPSS AMOS.

Multinormalverteilung verletzt bei Strukturgleichung

Beitragvon JPi91 » Do 12. Apr 2018, 13:48

Hey Hey,

ich führe ein SGM mit AMOS durch. Ich habe 11 Variablen (davon eine abhängige) und insgesamt 36 Indikatoren.

Nun sagt mir AMOS aber andhand der Schiefe- und Wölbungskoeffizienten sowie Madrias Maß, dass keine Multinormalverteilung vorliegt. Es liegt eine extreme Verletzung vor (denke ich) da 10 von den 36 Indikatoren CR. Werte über 2,57 aufweisen. Außerdem liegt der Madria Werte (erschreckenderweise) bei 64. :cry:

Fehlende Werte gibt es keine und bei den Ausreißern bin ich mir nicht sicher. Die Mahalanobis-Distanz und Anomalien-Erkennung mit SPSS sagt mir es gibt keine Ausreißer (was eigentlich plausibel ist, da ich ausschließlich 5er Likertskalen bei den Indikatoren verwende). Die Boxplots zeigen jedoch Ausreißer. Aber auch wenn ich die Probanden mit Ausreißern aus meinem Datensatz entferne (dann ist immernoch N0166) werden die Koeffizienten oder Madrias-Maß nicht besser.

Hat jemand einen Tipp :?: , was ich nun tun kann um die Werte zu verbessern? Och glaube ich kann sonst nicht mit meiner SGM fortfahren. :roll:

Danke und liebe Grüße,
Jenny :)
JPi91
 
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Re: Multinormalverteilung verletzt bei Strukturgleichung

Beitragvon strukturmarionette » Do 12. Apr 2018, 15:52

Hi,

- N?
- du musst die Skalen mit ihren Items zunächst einzeln prüfen, wobei hier auch NV (jeweils : univariat) relevant ist.

Gruß
S.
strukturmarionette
 
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Re: Multinormalverteilung verletzt bei Strukturgleichung

Beitragvon JPi91 » Do 12. Apr 2018, 18:06

Danke für die Antwort!

Ich meinte N=166, also die Anzahl meiner gültigen Datensätze.

An was genau denkst du, wenn du sagst die Prüfung der Skalen?

Ich habe bereits den KMO- und Bartlettest gemacht, sowie MSA-Werte und Kommunalitäten geprüft. die Werte ware sehr gut.

Liebe Grüße
JPi91
 
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